Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda.
Für alle, die mitreden wollen.

Was sich hinter diesem wunderbar langen Titel verbirgt, ist eine Gesprächsreihe mit Wissenschaftler*innen der Hochschule Fulda. Jede Episode des Forschungspodcasts liefert Gesprächsstoff aus der Forschung, einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit in Osthessen und jede Menge Input für eigene Diskussionen. Zu Wort kommen Professor*innen, Doktor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierende der Hochschule Fulda, die von ihren Arbeiten, ihren Projekten  und ihrem Forschungsinteresse erzählen.

„Gesprächsstoff“ erscheint während des Semesters auf der Webseite der Hochschule Fulda. Die Aufnahmen finden mal vor Ort, mal remote statt. Die Episoden dauern zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Betreut wird die Produktion durch die Pressesprecherin der Hochschule Fulda, Dr. Antje Mohr.

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Gesprächsstoff 68 |Shaping Future Society – Teilprojekt Protest

Gegen Situationen, die uns nicht gefallen, zu protestieren, ist ein legitimes Instrument in einer Demokratie. Nicht immer sind Proteste aber laut und wütend. Sie können auch in den Alltag integriert sein. Wie entstehen in Gemeinschaften Protestbewegungen? Wann haben sie Erfolg? Und wann scheitern sie? Und wie sehen die Menschen in diesen Bewegungen sich selbst?

Darüber spreche ich mit Dr. Sebastian Garbe und Dr. Allisa Starodub vom Teilprojekt Protest des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy (SaFe) der Hochschule Fulda.

Gesprächsstoff 67 |Shaping Future Society – Teilprojekt Indigenität

Auf der Pariser Fashion Week 2026 erobern Schürzen den Laufsteg. Mit dem Run auf Anime und Manga finden auch japanische Kampfkunst und Kleidungsstile hier ihre Anhänger. Und spätestens seit der Pandemie erlebt das Brotbacken zu Hause eine wahre Renaissance. Dass kulturelle Elemente aus unterschiedlichsten Gründen zum Trend werden, ist nichts Neues.

Hat das Wiederentdecken von Traditionen einen Einfluss auf unseren Blick auf die Zukunft Darüber spreche ich mit Prof. Dr. Eva Gerharz vom Teilprojekt Indigenität des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy (SaFe) der Hochschule Fulda.

 

Gesprächsstoff 66 |Shaping Future Society – Teilprojekt Biografie

Wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Wahrscheinlich hat jeder von uns darauf eine oder sogar mehrere Antworten. Was wir uns da vorstellen, hat viel damit zu tun, wie wir leben und wie es uns geht. Wie sieht das aber bei Menschen in Krisensituationen aus? Menschen, die beispielsweise vereinsamt leben, kaum Kontakte zu anderen Menschen haben? Oder Menschen, deren Welt durch Kriege und Flucht komplett auf den Kopf gestellt wurde?

Das möchte ich von Prof. Dr. Rixta Wundrak und Felix Roßmeißl vom Teilprojekt Biografie des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy (SaFe) der Hochschule Fulda erfahren. 

Gesprächsstoff 65 |Shaping Future Society – Teilprojekt Wohnen

Gemeinschaftliches Wohnen gilt als sozialinnovative Antwort auf die Krisen unserer Zeit. Als Möglichkeit, dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken. Als Ausweg aus der Vereinsamung. Als Ansatz, die sozialen und pflegerischen Versorgungslücken zu schließen, die durch den demografischen Wandel entstehen. Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen finden lassen?

Das frage ich die Prof. Dr. Monika Alisch und Madeline Brandt vom Teilprojekt Wohnen des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future-Oiented Practices and Community (SaFe) der Hochschule Fulda.

 

Gesprächsstoff 64 |Shaping Future Society – Teilprojekt Ernährung

Gemeinschaftsgärten, Lebensmittelkooperativen, Ökodörfer und solidarische Landwirtschaft: Es gibt inzwischen zahlreiche Beispiele für Gemeinschaften, die alternative Ernährungspraktiken umsetzen. Durch Vergemeinschaftung versuchen die Akteurinnen und Akteure, ihre Produktions- und Konsumpraktiken zu verändern. Damit reagieren sie auf die zahlreichen Krisen, mit denen wir konfrontiert sind.

Wie funktionieren diese Gemeinschaften? Wie denken sie alternative Zukünfte der Ernährung? Und sind ihre Praktiken auch anschlussfähig über die Grenzen der Gemeinschaft hinaus? Das möchte ich von den Professorinnen Dr. Jana Rückert-John und Dr. Tonia Ruppenthal vom Teilprojekt Ernährung des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices andCommunity (SaFe) wissen.

Gesprächsstoff 63 |Shaping Future Society – Teilprojekt Gesundheit

In den Klima- und Gesundheitswissenschaften arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen Disziplinen zusammen. Beide Gruppen arbeiten an gesellschaftlich relevanten Fragen. Sie beziehen immer wieder Position und mischen sich mit ihren Erkenntnissen in Debatten ein. Wie versuchen die beiden Expert*innen-Gemeinschaften, in ihrem jeweiligen Themenfeld Zukunft zu gestalten? Und was hält die beiden Gemeinschaften zusammen?

Um diese Fragen geht es im Teilprojekt Gesundheit des Forschungsimpulses Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future-Oiented Practices and Community (SaFe) der Hochschule Fulda, über das ich mit Prof Dr. Nadine Reibling und Paula de Jong sspreche.

Gesprächsstoff 62 |Shaping Future Society – Der DFG-Forschungsimpuls SaFe stellt sich vor

Wir Menschen blenden die Zukunft gern aus. Dabei hat alles, was wir heute tun, selbstverständlich Einfluss auf das Morgen. Und unser Handeln im Hier und Jetzt richtet sich danach aus, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Zukunft ist damit nichts, auf das wir einfach zulaufen, es ist ein offener Möglichkeitsraum.

In sieben Podcastfolgen lerne ich den ⁠DFG-Forschungsimpuls Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy⁠ (SaFe) kennen. Im Rahmen von SaFewollen Forscher:innen der Hochschule Fulda ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie Menschen sich Zukunft vorstellen und wie sie danach handeln. Im Fokus stehen Gemeinschaften, denn in ihnen können wie in einem Labor Veränderungen im sozialen Raum ausprobiert werden. Veränderungen, die sich bewähren und von der Gesellschaft aufgegriffen werden oder scheitern.

In der Auftaktfolge bieten die Prof. Dr. Eva Gerharz und Prof. Dr. Nadine Reibling einen Überblick der Teilprojekte.

Gesprächsstoff 61 |Was sind Gesellschaftsverträge und wofür brauchen wir sie?

Wir gehen wählen, die Verfassungen geben uns den Rahmen unseres Zusammenlebens vor und der demokratische Diskurs ist lebendig. Dennoch ist in ganz Europa die Demokratie unter Druck geraten. Vertrauen schwindet, soziale Ungleichheit wächst und politische Konflikte scheinen kaum mehr lösbar. 

Klar ist: Die ungeschriebenen Regeln, auf denen die EU-Länder basieren, verändern sich. Ist die Demokratie im Niedergang begriffen? Sind die Veränderungen vielleicht nur Ausdruck eines Wandels? Und was tun, um die Demokratie, vor allem in der liberalen Ausprägung, zu stärken?

Das frage ich die Fuldaer Demokratie- und Europaforscherin Professorin Dr. Claudia Wiesner.

Gesprächsstoff 60 |Wieso müssen wir über geringfügige Beschäftigung sprechen?

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU ist ein hohes Gut. Sie erlaubt allen EU-Bürger*innen innerhalb der Mitgliedstaaten zu arbeiten und sichert Arbeitnehmer*innen in Bezug auf ihre Arbeit Gleichbehandlung, Gleichbeschäftigung, gleiche Vergütung und gleichen sozialen Schutz zu.

Doch es gibt einen Knackpunkt: Wie bewerten Mitgliedstaaten in diesem Zusammenhang die geringfügige Beschäftigung? Wer in einem anderen EU-Land als seiner Heimat geringfügig beschäftigt ist, fällt in eine Grauzone. Das schaut sich Jana Bub in ihrem Dissertationsvorhaben „Zwischen Gleichbehandlung und Leistungsausschluss“ an. In dieser Folge erklärt sie mir, wieso das ein Problem werden kann.

Gesprächsstoff 59 | Was haben soziale Bewegungen wie Fridays for Future mit Demokratie zu tun?

Soziale Bewegungen sind so etwas wie der Pulsschlag unserer Demokratie. Sie liefern uns Hinweise, wo etwas aus dem Takt gerät, wo Demokratie blockiert wird, aber auch, wo sich neue Möglichkeiten für demokratisches Handeln auftun.

Neben den offensichtlichen demokratischen Praktiken wie Demonstrationen und freier Meinungsäußerung sind vor allem auch Aktionsformen und Aushandlungsprozesse aufschlussreich, die für die Öffentlichkeit meist unsichtbar bleiben. Diese schaue ich mir am Beispiel der Jugendbewegung Fridays for Future mit Dr. Christina Cazzini an.

Gesprächsstoff 58 |Warum Demokratie im Alltag beginnt

Wo Menschen zusammenleben, kommt es zu Konflikten. Wir streiten über so ziemlich alles. In Gruppen mit unterschiedlichen Hintergründen wie Migrationsgesellschaften umso mehr, weil zu den Meinungsverschiedenheiten Ängste, aber auch Vorurteile hinzukommen.

Was Konflikte mit Demokratie zu tun haben, frage ich die Vizepräsidentin der Hochschule Fulda, Professorin Dr. Martina Ritter.

Gesprächsstoff 57 | Wie erforscht ihr die Zukunft?

Wie fordert Transformation die Demokratie heraus? Darum ging es Ende 2025 auf einer Tagung des Wissenschaftlichen Zentrums für Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Filiz Aksoy und Sascha Dannenberg haben dort den Ansatz der kritischen Zukunftsforschung vorgestellt.

Diesen will ich mir mit den beiden Wissenschaftler*innen genauer anschauen, denn er ist durchaus alltagstauglich. Es geht um Lebensgestaltung und darum, wie wir uns Zukunft vorstellen oder besser, welche Zukünfte denkbar sind und wie wir die Zukunft ohne Schranken im Kopf denken können.

Gesprächsstoff 56 |Wie entsteht Wissen?

Wissen ist eine der wichtigsten Ressourcen für unsere Demokratie. Wer Fakten einordnen kann und demokratische Prozesse versteht, kann unser Zusammenleben aktiv mitgestalten.

Doch wie entsteht Wissen? Darüber spreche ich mit Ilker Ataç und Michaela Moser. Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale

Gesprächsstoff 55 | Wieso verdanken wir die DSGVO einem Missverständnis?

Demokratie, das ist das Regelwerk, nach dem wir unser Zusammenleben organisieren. Doch wie entstehen die Regeln, die wir uns dabei geben? Am Beispiel der DSGVO vollzieht David Muñiz Hernández im Rahmen seiner Doktorarbeit nach und stößt dabei auf spannende Details. Seine Arbeit bietet einen transparenten und hochspannenden Einblick in die politische und gesellschaftliche Entscheidungsfindung.

Gesprächsstoff 54 | Wie können wir mit sozialer Nachhaltigkeit den Herausforderungen unserer Zeit begegnen?

Nachhaltigkeit wird von den meisten Menschen mit ökologischen Fragen in Verbindung gebracht. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung umfasst aber auch die Ökonomie und das Soziale. Es geht um eine gesunde Welt, um eine gesunde Wirtschaft, um eine gesunde, stabile Gesellschaft und um das Zusammenspiel und die Verflechtung dieser drei Aspekte.

Mit Bettina Stoll, Professorin für Sozialmanagement, spreche ich über die oft verengten Nachhaltigkeitsdebatten, Wege, den Fokus zu erweitern, und die soziale Nachhaltigkeit.

Gesprächsstoff 53 | Europa besser verstehen: Warum gerade lokale Medien für die EU so wichtig sind

Die EU ist gefühlt sehr weit weg. In vielen Lokalredaktionen gilt sie sogar als Auflagenkiller. Doch für die EU-Berichterstattung spielen gerade Lokalzeitungen eine herausragende Rolle. Nicht nur, weil sie in ihrer Gesamtheit noch immer mit Abstand die größte Reichweite verzeichnen. Sie sind auch nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern.

Wie berichten Lokalzeitungen über EU-Themen? Muriel Pluschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, hat diese Fragen in ihrer Dissertation untersucht. Was sie dabei herausgefunden hat, erzählt sie mir in der Folge.

Gesprächsstoff 52 | Wohnen als Soziale Frage (Teil 2): Schwache Interessen stark machen – Handlungsoptionen für die Soziale Arbeit

Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Die Gentrifizierung verschärft die Situation: Viele werden aus ihren Stadtteilen verdrängt und ziehen in Quartiere, in denen es oftmals an grundlegenden Einrichtungen wie Bäckereien oder sozialen Treffpunkten wie Kneipen fehlt. Für die Betroffenen bedeutet das: Ihre sozialen Netzwerke zerbrechen, und der Neuanfang in der neuen Umgebung fällt schwer. In den vernachlässigten Vierteln soll die Soziale Arbeit dann die fehlende Infrastruktur kompensieren.

Mit Monika Alisch, Professorin für Sozialraumbezogene Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit und Sozialplanung, und Stefan Weidmann, Professor für Sozialraumentwicklung und -organisation sowie soziologische Perspektiven in der Sozialen Arbeit, spreche ich in zwei Folgen darüber, wieso sie dazu aufrufen, die Perspektiven der Sozialen Arbeit zu erweitern.

Gesprächsstoff 51 | Wohnen als Soziale Frage (Teil 1): Wieso ist Wohnen untrennbar mit der Sozialen Arbeit verbunden, Monika Alisch und Stefan Weidmann?

Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Die Gentrifizierung verschärft die Situation: Viele werden aus ihren Stadtteilen verdrängt und ziehen in Quartiere, in denen es oftmals an grundlegenden Einrichtungen wie Bäckereien oder sozialen Treffpunkten wie Kneipen fehlt. Für die Betroffenen bedeutet das: Ihre sozialen Netzwerke zerbrechen, und der Neuanfang in der neuen Umgebung fällt schwer. In den vernachlässigten Vierteln soll die Soziale Arbeit dann die fehlende Infrastruktur kompensieren.

Mit Monika Alisch, Professorin für Sozialraumbezogene Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit und Sozialplanung, und Stefan Weidmann, Professor für Sozialraumentwicklung und -organisation sowie soziologische Perspektiven in der Sozialen Arbeit, spreche ich in zwei Folgen darüber, wieso sie dazu aufrufen, die Perspektiven der Sozialen Arbeit zu erweitern.

Gesprächsstoff 50 | Erfolgreich die Ernährung umstellen: Welche Faktoren unser Essverhalten beeinflussen

„Wir vereinfachen Gewohnheitsänderungen. Wir haben das Gefühl, wir müssen nur ein bisschen anders essen und schon verändern wir uns“, sagt Ronia Schiftan. Doch wer versucht hat, Gewicht zu verlieren, weiß, dass es so einfach nicht ist.

Die Ernährungspsychologin, die als Dozentin an der Hochschule Fulda in der Weiterbildung Ernährungspsychologie lehrt und zugleich in der Schweiz als Ernährungstherapeutin in eigener Praxis tätig ist, weiß, warum sich viele Menschen schwertun, ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Mit ihr gehe ich die große Frage der Ernährungsumstellung aus psychologischer Perspektive an.

Gesprächsstoff 49 | Individuell fördern statt aussortieren: Wie sich Unterricht gestalten lässt, der alle mitnimmt

Wie können Lehrkräfte Schüler*innen dabei unterstützen, ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend bestmöglich zu lernen? Wie erfahren sie, wer welche Förderbedarfe hat? In dem hochschulübergreifenden Projekt DiaGU arbeiten Wissenschaftler*innen aus Heidelberg, Landau und Fulda daran, förderbezogene diagnostische Verfahren für binnendifferenzierten inklusiven Unterricht zu gestalten. In dieser Folge von Gesprächsstoff erklärt das Fuldaer Projektteam, Silke Trumpa, Professorin für Fachdidaktik Gesundheit, und Maximilian Schöner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, was bei DiaGU passiert. Die im Rahmen des Projektes entstandene Podcastreihe gibt es hier.

Gesprächsstoff 48 | Welche Rolle spielt der Hochschulsport beim Thema Inklusion, Maria Engler und Jan Ries?

Welche Rolle kann Hochschulsport beim Thema Inklusion spielen? In Fulda agiert die Abteilung Hochschulsport als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Maria Engler, die neue Leiterin des Hochschulsports, und der vorherige Leiter Dr. Jan Ries verstehen den Hochschulsport als Einrichtung, die Inklusion vorleben, die vorbildhaft Entwicklungen gestalten kann. Gemeinsam haben sie zum Beispiel die erste Inklusionssportgruppe in der Region aufgebaut. Warum es viel Empathie braucht, Inklusion voranzubringen, erzählen sie mir in dieser Folge.

Gesprächsstoff 47 | Könnte Hessen seine Bevölkerung mit regionalen Produkten ernähren, Marita Böhringer und Anna-Mara Schön?

Regionale Ernährung ist ein schönes Ziel, aber welche Produkte können in Hessen eigentlich regional angebaut werden? Und wie passt das zum Konsum der Menschen im Bundesland? Diese Fragen haben Marita Böhringer und Dr. Anna-Mara Schön ihrer Forschung zugrunde gelegt. Sie kamen zu dem Schluss, dass unser aktuelles Ernährungssystem nicht funktioniert. Sie bieten aber auch Lösungsvorschläge. Mit ihren Ergebnissen liefern die beiden Wissenschaftlerinnen Fakten für eine kontroverse Transformationsdebatte. Was ihnen dabei begegnet, erzählen sie mir in dieser Folge.

Gesprächsstoff 46 | Wie sollten Home-Assistenzsysteme für ältere Menschen aussehen, Monika Schak?

Forschung in der Angewandten Informatik kann ziemlich viel Menschenkenntnis erfordern, vor allem dann, wenn es um Lösungen geht, die uns Menschen in unserem Alltag unterstützen sollen. Monika Schak hat sich mit Steuerungsmöglichkeiten des Smart Home beschäftigt, die speziell älteren Menschen den Alltag erleichtern können.

Damit die künftig Nutzenden diese Assistenzsysteme allerdings auch benutzen können, muss die Bedienung intuitiv sein. Weil die üblichen Nutzer-Tests bei der Zielgruppe älterer Menschen zu kurz greifen, lud Monika Schak eine Gruppe Seniorinnen und Senioren ins Labor der Hochschule Fulda ein. Ich frage sie, was sie von ihren Probandinnen und Probanden gelernt hat.

Gesprächsstoff 45 | Wie funktioniert die ehrenamtliche Betreuung von Personen mit Demenz, Andrea Leipold?

Je mehr Menschen in hohem Alter es gibt, desto mehr Menschen sind nötig, um Betreuungs- und Sorgearbeit zu leisten. Viele dieser Menschen leben im häuslichen Umfeld und werden von Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten betreut. Bei Menschen mit Demenz ist diese Betreuung umso herausfordernder. Ich habe mich mit Dr. Andrea Leipold unterhalten, die in ihrer Dissertation untersucht, wie die Beziehungsgestaltung in der ehrenamtlichen Betreuung von Menschen mit Demenz funktioniert. Dafür hat sie mit Betreuenden, aber auch mit Personen mit Demenz gesprochen. Wie aber interviewt man Menschen mit Demenz?

Gesprächsstoff 46 | Was bedeutet Selbstbestimmung in der stationären Langzeitpflege, Stefanie Haneck?

Möglichst viel Selbstbestimmung über unser Leben, und das bis ins hohe Alter. Wünschen wir uns das nicht alle? Wie viel wir wirklich selbst bestimmen wollen, ist so individuell, wie wir Menschen sind, sagt Stefanie Haneck mir in dieser Folge. Sie untersucht im Rahmen ihrer Promotion an der Hochschule Fulda, welchen Einfluss die Biografien auf den Wunsch nach Selbstbestimmung bei Bewohnerinnen und Bewohnern der stationären Langzeitpflege haben.

Gesprächsstoff 43 | Mit welchen Herausforderungen sind Beratende in der migrationsbezogenen Sozialen Arbeit konfrontiert, Jens Vogler?

Wenn Menschen Hilfesuchende beraten und betreuen, ist der Grat zwischen professioneller Distanz und subjektiver Anteilnahme hauchdünn. Rechtliche Vorgaben, der eigene Anspruch und die Erfordernisse der Realität stellen in der migrationsbezogenen Sozialen Arbeit Tätige häufig vor Herausforderungen.

Umso wichtiger ist die Beziehungsgestaltung zwischen Beratenden und Hilfesuchenden. Mit wem habe ich es zu tun? Damit hat sich Dr. Jens Volger im Rahmen seiner mit dem Dr.-Norbert-Schmidt-Preis ausgezeichneten Dissertation auseinandergesetzt und ich möchte von ihm wissen, was wir aus seinen Analysen lernen können.

Gesprächsstoff 42 |Serie: Forschung hautnah – Wenn Wissenschaft auch menschlich herausfordert

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brennen für ihre Themen. Die einen bringen Fragen aus ihrer praktischen Berufserfahrung mit und wollen diesen wissenschaftlich auf den Grund gehen. Andere wollen einen Beitrag zur Transformation unserer Gesellschaft leisten. Oder sie sind auf gesellschaftliche Herausforderungen aufmerksam geworden, für die wir bisher keine Lösungen gefunden haben.

Was genau motiviert sie, tief in ihr Forschungsthema einzutauchen? Und wie balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen persönlicher Begeisterung oder persönlichen Interessen und objektiver Betrachtung? Wie sorgsam gehen sie auch mit sich selbst um, wenn es bei ihrer Forschung um Menschen mit Schicksalen, Emotionen und Herausforderungen geht? Darum geht es in den nächsten Folgen von Gesprächsstoff.

Gesprächsstoff 41 | Wie kann die Blockchain-Technologie die Produktion von Bio-Lebensmitteln verbessern, Meta Leonie Boller?

Eignet sich die Distributed Ledger Technology, eine Blockchain-Technology, um Lebensmittelbetrug zu vermeiden? Lässt sich mit dieser Technologie sicherstellen, dass als bio deklarierte Lebensmittel tatsächlich bio sind? Und kann die Technologie die bürokratischen Prozesse bei Zertifizierungen in der ökologischen Landwirtschaft erleichtern? Das war die Forschungsfrage von Meta Leonie Boller. Sie führte Experteninterviews mit Öko-Landwirten, Vertreter*innen von Verbänden für ökologische Landwirtschaft sowie einem Großhändler und einem Einzelhändler. Im Podcast erzählt sie, warum die Technologie tatsächlich eine Lösung sein könnte.

Gesprächsstoff 40 | Wie gut können wir Mehl selbst mahlen, Christoph Magnus Kringel?

In welcher Qualität kann ich mein Mehl zu Hause selbst mahlen? Und eignet sich das Ergebnis tatsächlich, um gute Brote zu backen? Christoph Magnus Kringel verglich für seine Bachelorarbeit im Fachbereich Oecotrophologie verschiedene Mahlverfahren und -ergebnisse elektrischer Küchengeräte sowie einer Haushaltsgetreidemühle mit industriell produziertem Weizen- und Roggenvollkornmehl.

In seine Untersuchung floss eine Menge backtechnisches Hintergrundwissen ein, denn Christoph Magnus Kringel war einst Hessens bester Nachwuchsbäcker.

Gesprächsstoff 39 | Wie können Profifußballerinnen auf ihre Ernährung achten, Anna Friedmann?

Sport und Ernährung, das muss zusammengehören, oder? Bei vielen Profisportlerinnen und Profisportlern bleibt neben dem Training kaum Zeit für eine passende gesunde Ernährung. Anna Friedmann hat für ihre Bachelorarbeit im Fachbereich Oecotrophologie mit Profifußballerinnen über ihre Ernährung gesprochen und untersucht, inwiefern Ernährungsinterventionsprozesse aus der Diätetik ein wirksames Werkzeug für gesunde Ernährung im Profisport sein können. Dabei fiel auch auf: Ernährungsberatung gehört bei Profisportlern häufiger zum Alltag, ist bei Profisportlerinnen allerdings eine Seltenheit – obwohl die negativen Auswirkungen einer schlechten Ernährung auf die Leistungen weithin bekannt sind.

Wie sie mit den Sportlerinnen gearbeitet hat und warum Ernährung im Sport ein Genderthema ist, darüber spricht Anna Friedmann in dieser Episode des Podcasts.

Gesprächsstoff 38 | Sind Insekten die Nahrungsquelle der Zukunft, Christian Schnorr?

Insektenmehl in Lebensmitteln ist nicht mehr ungewöhnlich. Mehrere Insektenarten sind bereits als Lebensmittel in der EU zugelassen. Sie sind proteinreich, und ihnen wird nachgesagt, dass sie einige Ernährungsprobleme auf der Welt lösen können.

Christian Schnorr promoviert im Bereich Lebensmitteltechnologie und will herausfinden, ob Mehlwürmer auch mit Pflanzenresten optimal ernährt werden können.

Gesprächsstoff 37 | Welche Potenziale bieten pflanzliche Proteine für unsere Ernährung, Lena Langendörfer?

Proteine nehmen wir jeden Tag zu uns. Unser Körper braucht sie für den Muskelaufbau, die Immunabwehr und vieles mehr. Momentan sind es vor allem Fleisch und Milchprodukte, die uns mit diesen wichtigen Stoffen versorgen. Doch je mehr wir unsere Ernährungsweise hinterfragen, umso mehr suchen wir nach pflanzlichen Eiweißquellen. In den Supermarktregalen finden sich bereits Joghurt aus Soja, Aufstrich aus Erbsenprotein und Käse aus Nüssen.

Lena Langendörfer untersucht in ihrer Promotion im Bereich Lebensmitteltechnologie, welche Potenziale pflanzliche Proteine bieten – mit Blick auf Geschmack, Textur und den gewohnten Genuss. Im Podcast spricht sie darüber, wie schwierig es ist, Menschen auf neue Produkte neugierig zu machen und was die Lebensmittelwissenschaft tut, um die Akzeptanz zu fördern. Sie gibt darüber hinaus einen Einblick, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut wird.

Gesprächsstoff 36 |Serie Lebensmittel und Ernährung: Das erwartet euch

Nach 35 Folgen unseres Wissenschaftspodcasts wollen wir etwas ändern. Für das Sommersemester 2023 haben wir für Gesprächsstoff eine Serie vorbereitet. Ich treffe Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Fachbereichen Lebensmitteltechnologie und Oecotrophologie, die an Lebensmittelinnovationen arbeiten, sich aber auch mit ganz praktischen Fragen beschäftigen.

In fünf Folgen tauchen die Hörer*innen ein in Konzepte und Ideen, wie sich die Welt der Lebensmittel und der Ernährung verändern könnte. Dabei geht es um Potenziale pflanzlicher Proteine, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft für die Zucht von Mehlwürmern, um Ernährung im Profisport, Mehl und Mehlmühlen sowie die Frage, ob Distributed Ledger Technologien wie die Blockchain ein sinnvolles Werkzeug sein könnten, um Bio-Lebensmittel für alle Beteiligten einfach und nachvollziehbar zu deklarieren.

Gesprächsstoff 35 | Von Diesel zu Strom: Warum sind E-Lkw die Lösung für den Schwerlast-Nahverkehr, Professor Zimmermann?

Der Schwerlast-Nahverkehr – also alle Lkw, die täglich durch unsere Städte und Regionen fahren, um Waren von A nach B zu transportieren – ist ein Hebel für die Energiewende. Würden wir für diese Transporte Strom statt Diesel einsetzen, wäre es in unseren Städten nicht nur viel leiser, wir könnten auch einen großen Teil CO2 einsparen. Welche Einsatzszenarien für E-Lkw möglich sind, und wie die Infrastruktur dafür aussehen muss, dazu gibt es bisher allerdings kaum Realdaten.

Ein Projekt der Hochschule Fulda will das ändern. Dafür fährt ein E-Lkw durch die Rhein-Main-Region, genau beobachtet von Wissenschaftler*innen unter Anleitung von Professor Dr. Boris Zimmermann. Das Team sammelt riesige Mengen an Daten und werten diese aus. Praxispartner ist der Baustoffhändler STARK Deutschland GmbH.

Welche konkreten Ziele verfolgt das Projekt? Und wie kann die Wissenschaft dazu beitragen, wichtige Entwicklungen zur Dekarbonisierung anzukurbeln? Darüber spreche ich mit Professor Dr. Boris Zimmermann.

Gesprächsstoff 34 | Ernährungsarmut in Deutschland Teil 2 – Ergebnistransfer

1,65 Millionen Menschen sind in Deutschland auf die Angebote der Tafeln angewiesen. Aber wer sind diese Menschen? Warum sind sie in dieser Situation? Wie die Situation konkret vor Ort in Fulda aussieht, hat sich eine Gruppe Studierender aus dem Fachbereich Oecotrophologie unter Anleitung von Prof. Christoph Klotter angesehen.

Im zweiten Teil der Doppelfolge geht es um erste Ergebnisse der Umfrage und Ideen, wie die Ergebnisse auch Gehör finden.

Gesprächsstoff 33 | Ernährungsarmut in Deutschland Teil 1 – Umfrage bei der Fuldaer Tafel

30 Prozent der Studierenden in Deutschland sind arm, mahnte Mitte Mai der Paritätische Wohlfahrtsverband. Insgesamt leben mehr als 13 Millionen Menschen bei uns unter der Armutsgrenze. 1,65 Millionen Menschen sind auf die Angebote der Tafeln angewiesen, um sich ernähren zu können. Wie die Situation konkret vor Ort in Fulda aussieht, hat sich eine Gruppe Studierender aus dem Fachbereich Oecotrophologie unter Anleitung von Prof. Christoph Klotter angesehen. Sie wollten herausfinden, wer die Menschen sind, die zu den Tafeln gehen. Wie sieht Ernährungsarmut in Deutschland aus?

Im ersten Teil der Doppelfolge erklären sie, wie sie ihre Forschungsfrage entwickelt haben.

Gesprächsstoff 32 | Rituale – Wie sie funktionieren, wie sie helfen

Rituale sind wichtig für uns Menschen. Jeder hat sie. Aber was sind sie? Warum brauchen wir sie? Und wie können wir sie gezielt nutzen? Darüber rede ich mit Dr. Antje Pfab. Antje Pfab ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda und freiberuflich als Coach und Supervisorin tätig. Sie hat untersucht, welche Bedeutung Rituale für die Therapie und das Coaching haben. 2021 erschien ihr Buch “Die Bedeutung von Übergangsritualen in reflexiver Beratung”.

Gesprächsstoff 31 | Pestizide in unseren Lebensmitteln – wie schützt uns die EU?

Sind unsere Lebensmittel mit Pestiziden belastet? Sogenannte Lebensmittelskandale führen bei vielen Menschen immer wieder zu großer Verunsicherung. „Kaum jemand weiß, welch hohe Standards in der EU gelten“, sagt Paula Kuchheuser. In ihrer Masterarbeit hat sich die Oecotrophologin mit dem europäischen Schnellwarnsystem RASFF beschäftigt. Lebens- und Futtermittel, die EU-weit festgelegte Grenzwerte überschreiten und ein Gesundheitsrisiko darstellen, werden dort gemeldet.

Mehr als 4.600 dieser Meldungen aus den vergangenen 20 Jahren hat sie ausgewertet. Was sich aus den Daten ablesen lässt und in welche Relationen sie gesetzt werden müssen, besprechen wir in dieser Folge.

Gesprächsstoff 30 | Fit für die digitale Zukunft – Wie die Transformation gelingen soll

“Häufig ist nicht die technische Lösung das Problem, sondern die Leute alle mitzunehmen”, sagt Professor Dr. Jörg Kreiker, der Vizepräsident für das Querschnittsressort Digitalisierung an der Hochschule Fulda. Im Podcast skizziert er, welche Herausforderungen die Hochschule stemmen muss, um ihre Prozesse zu digitalisieren, welche konkreten Maßnahmen er plant und welche Rolle dabei eine Kooperation mit dem Landkreis Fulda spielt.

Gesprächsstoff 29 | Eine Frage des Typs – Die Effekte der Corona-Einschränkungen auf Diabetiker*innen

Wenn das Leben aufgrund einer Erkrankung sowieso strengeren Regeln unterworfen ist, kann eine Pandemie einiges durcheinanderbringen. Welche Auswirkungen hatten die Lockdown-Maßnahmen auf Menschen mit Diabetes mellitus? Das hat das Team um Professorin Dr. Claudia Eberle vom Fachbereich Pflege und Gesundheit in einer Metaanalyse anhand von 33 Studien aus zehn Ländern an über 4.700 Patienten untersucht. Ich unter halte mich mit Claudia Eberle über die erstaunlichen Ergebnisse für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker*innen, die große internationale Resonanz auf die Studie und Diabetes als eine unserer globalen Volkskrankheiten.

Gesprächsstoff 28 | Die eigenen vier Wände: Wie sieht die Zukunft des Wohnens aus?

Wie müssen Versorgungs- und Wohnkonzepte aussehen, wenn Unterstützung im Alltag nötig wird? Worauf legen Bewohner*innen in ihren Quartieren wert? Das RIGL-Teilprojekt VeWoLa hat sich diese Fragen für die Region Fulda vorgenommen. Über das Projekt, die Herausforderungen und erste Ergebnisse hat ich mit Professorin Dr. Christine Küster und Carola Holler gesprochen.

Gesprächsstoff 27| Smart Glasses: Eine Innovation für das Handwerk?

Lukas Bröning hat sich für seine Bachelorarbeit angesehen, wie Smart Glasses beispielsweise das Handwerk unterstützen könnten und ob diese Technologie auf Akzeptanz stoßen würde. Von den Ergebnissen, die auch in Wissenschaftskreisen auf großes Interesse stießen, erzählt er im Podcast.

Gesprächsstoff 26 | Wir und die anderen – Über den Umgang mit Fremdheit

Die Zuwanderungsbewegung hat Deutschland 2015 vor eine große Herausforderung gestellt. In der Sozialen Arbeit setzten viele Akteur*innen darauf, an die Erfahrungen der bereits in Deutschland lebenden Migrant*innen anknüpfen zu können. Tatevik Mamajanyan hat sich für ihre Promotion angesehen, wieso das weniger gut als erwartet funktionierte.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt “Dialogprozesse und Wanderausstellung für ein gelingendes Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft”, kurz DIWAN, einem RIGL-Projekt, hat untersucht, wie sich das Verhältnis der Zugewanderten seit der Fluchtbewegung 2015 zu denen, die schon länger in Deutschland leben, entwickelt hat und Stufen der Integration herausgearbeitet.

Gesprächsstoff 25 | Gesundheitstechnik – Innovationen ganz praxisnah

Technische Entwicklungen sollen unser Leben bereichern und unsere Lebensqualität steigern. Damit sie das tun, dürfen wir die Bedürfnisse der Zielgruppen nicht aus den Augen verlieren. Im Rahmen des RIGL-Umsetzungsprojekts GetAll beschäftigt sich Professorin Dr. Martine Herpers aus dem Fachbereich Angewandte Informatik mit Assistenzsystemen für medizinische und pflegerische Anwendungen. Mit ihm spreche ich darüber, warum der Sicherheitsaspekt bei solchen Systemen so wichtig ist und welche Hürden sich beim Transfer von der Idee in die Praxis ergeben.

Gesprächsstoff 24 | Wissenschaftler*innen als Kommunikationsprofis?

Youtube-Formate zu wissenschaftlichen Themen boomen. Doch was uns da empfohlen wird, basiert nicht immer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Mit Joachim Allgaier, Professor für Kommunikation und Digitalisierung am Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Fulda, unterhalte ich mich darüber, ob Wissenschaftler*innen heute Kommunikationsprofis sein müssen und wie sie ihr Wissen transportieren können.

Gesprächsstoff 23 | Global Waste Picker Organizations

Auch in Europa, unter anderem in Rumänien, leben einige Menschen davon, Müll nach Verwertbarem zu durchsuchen. Die sogenannten Wastepicker sind teilweise sogar über Landesgrenzen hinaus vernetzt und organisiert. Wie aus der Not Arbeit entstehen kann und warum ein differenzierter Blick auf das, was dort passiert, nötig ist, untersucht Manuel Lebek für seine Promotion, die er am Fulda Graduate Center of Social Sciences schreibt. Er spricht mit mir darüber, wie er seine Forschungsarbeit aufbaut.

Gesprächsstoff 22 | Ungesteuert in den Lockdown – Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen

Fast 90 Prozent der Einrichtungen Sozialer Arbeit hatten während des zweiten Lockdowns in Deutschland geöffnet. Die Bedingungen der Arbeitnehmer*innen: zunehmend schlechter. Die Schutzmaßnahmen: unzureichend. Die Kräfte der Beschäftigten neigen sich dem Ende. Nur sieben Prozent der Beschäftigten fühlen sich gesellschaftlich anerkannt. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Dr. Nikolaus Meyer, Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit, in seiner Studie „Soziale Arbeit macht Gesellschaft“. Warum dieses Ergebnis für uns ein Alarmsignal sein sollte, erzählt er in dieser Folge.

Gesprächsstoff 21 | Seelische Gesundheit von Schüler*innen – Präventionsstrategien für die Region

Jedes sechste Schulkind in Deutschland ist laut einer Studie des Robert-Kochs-Instituts zumindest kurzfristig psychisch auffällig. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation weiter zugespitzt. Professor Dr. Henning Daßler vom Fachbereich Sozialwesen arbeitet im Rahmen des Regionalen Innovationszentrums Gesundheit und Lebensqualität (RIGL-)Fulda daran, nachhaltige Präventionsstrategien mit den Schulen zu entwickeln. Dabei geht es darum, die Schüler*innen flächendeckend zu erreichen und sie über Hilfsangebote im Umgang mit seelischen Belastungen zu informieren. Im Podcast erläutert er, warum es wichtig ist, früh zu intervenieren und wie sich Stigmatisierungen abbauen lassen.

Gesprächsstoff 20 | Mit allen Sinnen – Wie Lebensmittelsensorik funktioniert

Ist es möglich, am Honig zu schmecken, ob es den Bienen gut geht? Mit dieser Frage hat sich Michelle Adam in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt. Im Lebensmittelsensoriklabor der Hochschule Fulda hat sie untersucht, ob es einen Unterschied macht, wie die Bienen gehalten werden. Was sie herausgefunden hat, wie ein Sensoriklabor arbeitet und was das mit der NASA und Astronautennahrung zu tun hat, klären wir in dieser Folge mit Michelle Adam und Louisa Page aus dem Leitungsteam des Sensoriklabors der Hochschule Fulda.

Gesprächsstoff 19 | Akzeptanz und Toleranz

Wie offen und tolerant sind wir eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigen sich David Muniz-Hernandez und Jana-Christina Zentgraf, beides Promovierende im Promotionszentrum Sozialwissenschaften der Hochschule Fulda und Mitarbeitende im Projekt Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region. Im Podcast erzählen sie, wie sie mit Veranstaltungen und Vernetzungsangeboten die Diskussion anregen und so das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt vor allem in ländlichen Gebieten aus der Tabuzone holen wollen.

Gesprächsstoff 18 | Erneuerbare Energien – Knackpunkte für den Technologie-Transfer

Die Technik für die Energiewende ist vorhanden, aber es gibt noch viel zu tun, um sie in die Praxis zu bringen, sagen Professor Dr. Ulf Schwalbe und Lukas Böhning. Wo wir heute stehen, warum Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit Schlüssel für einen erfolgreichen Transfer sind und warum die Energiewende mehr als nur eine technische Herausforderung ist, das erzählen die beiden Ingenieure mir. Dabei geben sie auch Einblick in ihre aktuellen Forschungs- und Transferprojekte.

Gesprächsstoff 17 | Wie steht es um Europa?

Klimawandel, Brexit, Flüchtlingsströme und die Covid-19-Pandemie – die EU kämpft mit vielen Herausforderungen. Mit Claudia Wiesner, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration an der Hochschule Fulda, die einen von deutschlandweit vier Jean Monnet Chairs inne hat, spreche ich darüber.

Gesprächsstoff 16 | Von Coaching, (interkultureller) Kommunikation und kulturreflexivem Sprechen

Kirsten Nazarkiewicz ist Professorin für Interkulturelle Kommunikation am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Ich lotet mit ihr die komplexe Welt der Verstehens- und Verständigungsgrenzen aus. Sie sprechen über Kommunikation im Coaching, in interkulturellen Kontexten und zeigen, worauf es beim kulturreflexiven Sprechen ankommt.

Gesprächsstoff 15 | Supply Chains – Die Krux mit der Prävention

In vielen Unternehmen fehlt es an einem Mindset für Risikomanagement, sagt Professor Dr. Michael Huth vom Fachbereich Wirtschaft. Ende Oktober veröffentlichte er gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik die Studie zur BME-Logistikumfrage 2020. Sie untersuchte, wie gut die Wirtschaft auf die Covid-19-Pandemie vorbereitet war. Das Ergebnis erschreckt – aber es erklärt, warum im Frühjahr Lieferketten zusammenbrachen.

Gesprächsstoff 14 | Listerien – Vom Kampf gegen das Bakterium

In ihrer Masterarbeit in den Fachbereichen Oecotrophologie und Lebensmitteltechnologie hat sich Victoria Werum mit einer äußerst unangenehmen Bakteriengattung beschäftigt: den Listerien. Vor allem in der Fleischindustrie können sie zu großen Problemen führen. Für ihre Untersuchung hat die junge Forscherin im Sommer den Nachwuchspreis der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung erhalten. Ich frage Victoria Werum, was sie genau untersucht hat und warum das für Verbraucher*innen so wichtig ist.

Gesprächsstoff 13| Sonderfolge: Studierendenprojekt Kulturreflexives Sprechen

Was bewirken die Worte, die wir wählen? Was lösen sie bei den Menschen aus, an die wir sie richten? Damit haben sich die Studierenden des BASIB-Seminars Kulturreflexives Sprechen im Sommersemester gemeinsam mit ihrer Dozentin Prof. Dr. Kirsten Nazarkiewicz beschäftigt. Entstanden sind dabei sechs Podcasts zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. In unserer Sonderfolge zum Semesterstart knüpfen wir daran an. Ich unterhalte mich mit drei der Studierenden, Ronja Luck, Victoria Konopka und Julius Ax, darüber, wie sie ihre Podcasts entwickelt haben und welche Reaktionen es darauf gab.

Gesprächsstoff 12 | Leben in Flüchtlingscamps – Kaum Chancen, den Lebensunterhalt zu sichern

Auch wenn wir nicht mehr täglich in den Nachrichten davon hören: Nach wie vor versuchen Geflüchtete, in Europa Sicherheit und Zukunft zu finden. Nach wie vor sitzen Familien in Flüchtlingscamps und warten. Oftmals jahrelang. Welche Chancen haben Geflüchtete unter diesen Umständen, unabhängig von Hilfsorganisationen ihren Lebensunterhalt zu sichern? Welche Bedingungen hindern sie möglicherweise daran, selber für ihre Existenz zu sorgen? Und wie lässt sich das erfassen und transparent machen? Anna-Mara Schön hat das in ihrer kooperativen Dissertation an der Hochschule Fulda und der Universität Kassel untersucht und festgestellt: Menschenrechte spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Gesprächsstoff 11| Forschung an der Hochschule Fulda

Seit dem Start der Corona-Pandemie steht die Wissenschafts-Community verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Menschen erhoffen sich klare Antworten, Wissenschaftler*innen können diese aber selten geben. Wie sich die Forschung an der Hochschule Fulda weiterentwickeln soll und was damit alles zusammenhängt, darüber spricht Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung.

Gesprächsstoff 10 | Food Heroes – Weniger Lebensmittel verschwenden

Ein Drittel der Lebensmittel, die wir produzieren, landet in der Tonne. Nicht, weil wir sie nicht kaufen, sondern weil sie gar nicht erst verwertet werden. Barbara Freytag-Leyer, Professorin im Ruhestand für Sozioökologie, arbeitet im Rahmen des europäischen Food-Heroes-Projektes in einem Team der Hochschule Fulda an Ideen, wie wir diese Verschwendung eindämmen können. Wie das aussehen kann, erklärt sie im Podcast.

Gesprächsstoff 9| Schalldiagnostik – den Klang der Gelenke nutzen

Wie hört sich ein Gelenk an, das langsam kaputtgeht? Und warum ist das überhaupt interessant? Bisher wird Gelenkverschleiß durch Röntgen- oder MRT-Untersuchungen erkannt. Udo Wolf, Professor für Physiotherapie am Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda, und sein Team zeigen in einer Studie, dass Schallemissionsanalysen das Potenzial haben, Verschleiß bereits viel früher zu diagnostizieren.

Gesprächsstoff 8 | Gemeinwohl als Unternehmensagenda

Was bringt es uns, dass große Unternehmen verpflichtet sind, über ihre nichtfinanziellen Aktivitäten zu berichten? Und was ist das überhaupt? Darüber unterhält sich Podcast-Moderatorin Mariana Friedrich mit Stefanie Deinert, Professorin für Wirtschaftsrecht, insbesondere Arbeits- und Gesellschaftsrecht sowie internationales Privatrecht der Hochschule Fulda. Prof. Dr. Stefanie Deinert ist im Leitungsteam des CeSSt, dem Zentrum Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Und sie hat ein Gutachten erstellt, das bewertet, ob sich die Gemeinwohlökonomie-Bilanz als Rahmenwerk für die Berichterstattung nach der europäischen CSR-Richtlinie eignet.

Gesprächsstoff 7| Semesterstart unter Quarantäne

Die Hochschule Fulda startet das Sommersemester aufgrund der Corona-Pandemie im Lockdown. Das Studium findet online statt. Damit das möglich wurde, musste hinter den Kulissen und während der Semesterferien einiges passieren. Was, erklärt der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar. Und er verrät auch, was er als Präsident und Mensch aus diesen Erfahrungen mitnimmt.

Gesprächsstoff 6 | RoboLand – Ein Roboter für die Pflege

Beruf, Familie und ein zu pflegender Angehöriger? Das zu schaffen, erfordert für Pflegende viel Kraft und Zeit. Noch schwieriger wird es, wenn die zu pflegende Person weit weg wohnt. Das Projekt RoboLand unter Federführung von Helma Bleses, Professorin am Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda, kombiniert Robotik mit dem Bedarf pflegender Angehöriger. Wie das funktioniert und auf welche Hürden das Projekt stößt, erzählt sie uns im Podcast.

Gesprächsstoff 5 | Freiwilliges Engagement – Wie wertschätzen wir Hilfe?

Frauen, die Teilzeit arbeiten, um sich für andere in der Pflege einzusetzen, zahlen dafür oft einen hohen Preis: Im Alter bekommen sie weniger Rente und sind selbst auf freiwilliges Engagement angewiesen. Wenn die Politik nach mehr freiwilligem Engagement ruft, dann fördert sie damit die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, hat Dr. Yvonne Rubin vom Fachbereich Sozialwesen herausgefunden. Zudem hat sie sich angeschaut, welcher Wert eher männlich und eher weiblich konnotierten Hilfsleistungen in Bürgerhilfevereinen beigemessen wird. Was bedeutet das für die Hilfebedürftigen?

Gesprächsstoff 4 | Wie inklusiv ist Inklusion?

Prof. Dr. Markus Schäfers ist Professor im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda und arbeitet derzeit an einer repräsentativen Umfrage zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Deutschland. Denn Leitlinien für blinde Mitbürger*innen auf den Bürgersteigen und abgesenkte Bordsteine machen noch lange keine Inklusion aus. Wie erleben Menschen mit Beeinträchtigungen unsere Städte? Wo scheitert Inklusion? Und was läuft in die genau falsche Richtung? Die Ergebnisse der ersten Interviews der Studie lassen bereits aufhorchen.

Gesprächsstoff 3 | Smart Punch – Ein Kickbox-Machine-Learning-Projekt

Übernehmen unsere Maschinen bald die Herrschaft? Was ist diese Künstliche Intelligenz (KI)? Und wie weit sind wir vom intelligenten Roboter wirklich entfernt? Jonas Jäger, Doktorand im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik und Masterstudent Tobias Wagner erklären, was sich hinter maschinellem Lernen verbirgt, wie sie aus Kickboxmoves smart Punches machen und was eine KI zum Anfassen ist.

Gesprächsstoff 2 | Am Puls von Vereinen und Initiativen – Der hessische Engagementkongress

Was beschäftigt Ehrenamtliche und Engagierte? Sind Ehrenamt und Engagement bloß Lückenfüller für den Staat oder gehören sie zu einer lebendigen Demokratie? Und wie lässt sich Engagement erforschen? Prof. Dr. Monika Alisch und Prof. Dr. Martina Ritter vom Fachbereich Sozialwesen blicken zurück auf den hessischen Engagementkongress an der Hochschule Fulda. Die beiden Wissenschaftlerinnen sind sich einig: Das Thema wird weiterhin ganz oben auf der Forschungsagenda stehen.

Gesprächsstoff 1 | Genome Editing – Die Schere für Gene

Genome Editing, das präzise Verändern von DNA-Sequenzen, hat großes Potenzial für die Land- und Ernährungswirtschaft. Das molekularbiologische Verfahren ermöglicht resistente und ertragreiche Züchtungen. Doch es gibt auch Risiken. Prof. Dr. Marc Birringer, Professor für Angewandte Biochemie für Ernährung und Umwelt im Fachbereich Oecotrophologie, beleuchtet beides: Potenziale und Risiken. Darüber hinaus wirft er einen Blick auf den regulatorischen Rahmen sowie den gesellschaftlichen Diskurs dieser neuen Techniken.

Gesprächsstoff 00 |Die Episode zum Kennenlernen

Welche Idee steckt hinter dem Titel „Gesprächsstoff“? Moderatorin Mariana Friedrich stellt im Gespräch mit Dr. Antje Mohr, verantwortlich für die Forschungskommunikation an der Hochschule Fulda, das neue Format vor.

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